Finanzrechner
Zinseszinsrechner
Berechne, wie sich Startkapital und monatliche Sparrate mit Zins und Zinseszins entwickeln, und vergleiche zwei Szenarien direkt miteinander.
Deine Eingaben
Vermögensentwicklung
Jahresverlauf
Vermögensentwicklung im Vergleich
Jahresverlauf – Szenario A
Jahresverlauf – Szenario B
Rechenannahmen: gleichbleibende jährliche Rendite, monatliche Verzinsung, Einzahlung jeweils zu Monatsbeginn, ohne Kosten, Steuern und Inflation. Die Ergebnisse sind Rechenbeispiele, keine Prognose und keine Anlageberatung. Wertpapieranlagen schwanken, Verluste bis zum Totalverlust sind möglich.
So funktioniert der Zinseszinsrechner
Der Rechner zeigt, wie sich ein Startkapital und eine monatliche Sparrate über die Jahre entwickeln, wenn Erträge nicht ausgezahlt, sondern wieder angelegt werden. Du gibst vier Werte ein: Anfangskapital, monatliche Sparrate, Anlagezeitraum und eine angenommene jährliche Rendite. Daraus berechnet er dein rechnerisches Endkapital, die Summe deiner Einzahlungen und die Zinserträge.
Gerechnet wird mit monatlicher Verzinsung: Die angenommene Jahresrendite wird in einen gleichwertigen Monatszins umgerechnet, sodass nach zwölf Monaten genau die eingegebene Jahresrendite erreicht ist. Deine Sparrate wird jeweils zu Monatsbeginn eingezahlt und verzinst. Kosten, Steuern und Inflation sind nicht berücksichtigt. Das Ergebnis ist deshalb ein Rechenbeispiel und keine Prognose.
Die Zinseszins-Formel
Für einen einmal angelegten Betrag ohne Sparrate gilt:
- Kn ist das Endkapital nach n Jahren,
- K0 ist dein Startkapital,
- p ist der jährliche Zinssatz in Prozent,
- n ist die Anlagedauer in Jahren.
Kommt eine monatliche Sparrate hinzu, wird jede einzelne Einzahlung für die verbleibende Zeit verzinst. Genau das übernimmt der Rechner für dich. Eine ausführliche Erklärung mit Beispielen und der 72er-Regel findest du in unserem Artikel Zinseszins einfach erklärt.
Warum Szenarien vergleichen sinnvoll ist
Niemand kennt die künftige Rendite. Wertpapierkurse schwanken, und es gab historisch auch lange Verlustphasen. Mit dem Vergleich kannst du zum Beispiel ein vorsichtiges und ein optimistisches Szenario nebeneinanderstellen. So siehst du, wie stark das Ergebnis von der Annahme abhängt und welche Rolle Zeitraum und Sparrate spielen, die du selbst in der Hand hast.
Häufige Fragen
Was ist der Zinseszins?
Der Zinseszins ist der Zins, den du auf bereits gutgeschriebene Zinsen bekommst. Bleiben Erträge angelegt, wächst die Basis, auf die im nächsten Jahr Zinsen anfallen.
Welche Rendite sollte ich eintragen?
Das ist eine Annahme, keine Vorhersage. Für Tagesgeld oder Festgeld kannst du den aktuellen Zinssatz deines Angebots nehmen. Bei Aktien und ETFs gibt es keinen festen Zins; rechne hier lieber mehrere Szenarien und plane Schwankungen ein.
Sind Steuern und Kosten berücksichtigt?
Nein. Depot- und Fondskosten mindern das Ergebnis, Kapitalerträge sind oberhalb des Sparerpauschbetrags von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro bei Zusammenveranlagung) steuerpflichtig. Mehr dazu in unserem Beitrag Aktien & Steuern.
Was bedeutet das Ergebnis in heutiger Kaufkraft?
Der Rechner zeigt nominale Beträge. Steigen die Preise, ist das Endkapital in heutiger Kaufkraft weniger wert. Bei zwei Prozent Inflation pro Jahr halbiert sich die Kaufkraft eines Betrags rechnerisch in etwa 35 Jahren.
Wie kann ich den Zinseszins für meine Altersvorsorge nutzen?
Entscheidend sind früh anfangen, regelmäßig sparen und Kosten niedrig halten. Ab 2027 kommt mit dem staatlich geförderten Altersvorsorgedepot eine neue Möglichkeit hinzu. Wie groß deine Lücke im Alter ist, zeigt unser Ratgeber zur Rentenlücke.
Verstehen statt nur rechnen
Du möchtest verstehen, wie Zinseszins, ETFs und Altersvorsorge zusammenhängen, und deine Finanzentscheidungen künftig selbst treffen? In einem kostenlosen Erstgespräch lernst du unsere Kurse kennen und findest heraus, welcher Lernweg zu deinem Wissensstand passt. Eine persönliche Anlageberatung bieten wir nicht an.
